Die Idee

Was ist ein schönes Buch? Das kommt auf den Inhalt an, werden Sie antworten und natürlich haben Sie Recht. Aber in Zeiten in denen immer mehr von Content statt von Inhalt gesprochen wird, in denen dieser Content auf oder in der unterschiedlichsten Hardware konsumiert werden kann, stellt sich die Frage nach der Schönheit eines Buches anders. Ein Buch ist eben mehr als Content. Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschlossen, schöne Bücher zu machen. Bücher auf Papier, mit Hardcover, Fadenheftung, Lesebändchen, einem Layout-Konzept. Wir wollen, dass unsere Bücher keine „Contentträger“ sind, sondern eigene Subjekte, die ihre Leserinnen und Leser vielleicht ein ganzes Leben lang begleiten und dabei eine gute Figur im Regal machen.

Dabei wollen wir, dass unsere Bücher ihren Leserinnen und Lesern ermöglichen, die Grenzen von Raum und Zeit zu verlassen. Was gibt es schöneres, als Weltenbauer oder Reiseführer zu sein, als die Phantasie von Menschen anzuregen, ihr Wissen zu erweitern, ihnen Ratschläge und Hinweise zu geben?

Der Achter Verlag hat seinen Namen von dem Eifeldorf Acht, denn dort wurde er gegründet. Acht liegt zwischen Mayen und Adenau in der Vulkaneifel in der Nähe des höchsten Berges der Eifel, der Hohen Acht. Der Name leitet sich höchstwahrscheinlich von dem mittelalterlichen Wort Achon beziehungsweise dem keltischen Wort akaun(on) ab, was Stein oder Fels heißt.

Der Verlag hat inzwischen seinen Hauptsitz nach Weinheim an der Bergstraße verlegt. Aber er bleibt der Achter Verlag.